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Referendariat Lehramt – das ist die beste Krankenversicherung

12.01.2024|Blaulichtversichert |Allgemein
Seit der Einführung des Gesetzes im Jahr 2009, das für alle Bürger die Pflicht zur Krankenversicherung vorschreibt, musst schließlich auch du als Referendar eine Krankenversicherung abschließen.

Hierbei kannst du zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen. In diesem Blogartikel findest du Informationen darüber, wie du bei der Wahl deiner Krankenversicherung als Referendariat im Lehramt am besten vorgehst und warum in den meisten Fällen die private Krankenversicherung die bessere Option für dich ist.

GKV oder PKV für Referendare? Meist eine klare Sache!

Solltest du dich als Lehramtsreferendar für eine private oder gesetzliche Krankenversicherung entscheiden? In deiner Rolle als Referendar, die dich zum Beamten auf Widerruf macht, hast du die Möglichkeit, deine Krankenversicherung frei zu wählen. Als Beamtenanwärter profitierst du zudem von einem Anspruch auf Beihilfe.

Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung erweist sich in den meisten Fällen als sinnvoller, da hier der Dienstherr ungefähr die Hälfte der Kosten übernimmt. Dieses Konzept wird auch Beihilfe genannt. Zudem bietet die private Krankenversicherung (PKV) in der Regel umfassendere Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Um während deines Referendariats Kosten zu sparen und bessere Leistungen zu nutzen, ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung empfehlenswert. Nach Beendigung deines Referendariats bleibt die Möglichkeit, die PKV bei einer Verbeamtung beizubehalten, oder bei einem Wechsel in ein Angestelltenverhältnis zur GKV zurückzukehren.

Merke:

Die PKV bietet dir im Referendariat als Lehrer – verglichen mit der gesetzlichen Krankenversicherung – ein besseres Leistungsspektrum zu deutlich reduzierten Kosten, was sie in diesem beruflichen Status zu einer idealen Wahl macht.

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Beihilfe und Leistungen – Vorteile der privaten Krankenversicherung im Lehramt Referendariat

Sobald du dein Referendariat antrittst, wirst du in der Ausbildungsphase zum Lehrer zum Beamten auf Widerruf ernannt. Eine wesentliche Vergünstigung, die Beamte, einschließlich der Referendare, gegenüber angestellten Lehrkräften haben, ist der Zugang zur privaten Krankenversicherung (PKV) mit Beihilfe.

Kurz gefasst bedeutet Beihilfe, dass dein Arbeitgeber etwa die Hälfte der Kosten für deine private Krankenversicherung übernimmt. Das führt dazu, dass deine Beiträge nur einen Bruchteil dessen betragen, was du in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen würdest. Denn du profitierst nicht nur von den günstigen Einstiegstarifen der privaten Krankenversicherung, sondern auch vom Beihilfekonzept.

Als Referendar profitierst du von den gleichen Sonderleistungen wie eine auf Lebenszeit verbeamtete Lehrkraft, allerdings zu wesentlich geringeren Beiträgen. Von der Chefarztbehandlung bis hin zur Wahl eines Einzelzimmers – du genießt volle Flexibilität in deiner Gesundheitsversorgung. Die wichtigsten Vorzüge einer privaten Krankenversicherung für Referendare im Lehramt sind:

  • Freie Arztwahl
  • Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalt
  • Chefarztbehandlung
  • Schnelle Terminvergabe
  • Bezahlung von alternativen Heilmethoden
  • Umfassende Leistungen für Zahnersatz

Expertentipp:

Viele private Krankenversicherungen bieten neben den allgemeinen Vorteilen einen günstigen Starter-Tarif für Referendare an. Dadurch kannst du von einem nochmals besseren Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren. So müssen beispielsweise während des Referendariats keine Altersrückstellungen gezahlt werden, welche dazu gedacht sind, Belastungen im Alter aufzufangen. Auf diese Weise senkst du die monatlichen Kosten weiter.

GKV oder PKV als Referendar – der Kosten-Check

Die Wahl deiner Krankenversicherung während des Referendariats bestimmt maßgeblich, wie hoch deine Kosten ausfallen werden. Ein ausschlaggebender Faktor, der die private Krankenversicherung besonders attraktiv macht, ist die Beihilfe durch deinen Dienstherrn. In Kombination mit den günstigen Einstiegstarifen ist die private Krankenversicherung oft die günstigere Option.

Zur Veranschaulichung können wir uns folgende Beispielrechnung vor Augen führen. Dein monatliches Einkommen als Referendar im Lehramt beträgt 1.300 Euro, was bei einem Beitragssatz von 14 Prozent einem monatlichen GKV-Beitrag von rund 180 Euro entsprechen würde. 

In privaten Krankenversicherungen ist es jedoch nicht zuletzt dank der Beihilfe des Dienstherrn möglich, Tarife zu weniger als der Hälfte dieses Beitrages abzuschließen.

Es ist wichtig, sich bereits jetzt vor Augen zu halten, dass du in der Zukunft – falls du in der GKV bleibst – mit hohen Beiträgen für die Kranken- und Pflegeversicherung rechnen musst. Bei einem Bruttojahresgehalt von rund 50.000€ in der Besoldungsstufe A13, würde dies einen monatlichen Beitrag von knapp 700 Euro bedeuten. Im Vergleich dazu liegen die Beiträge in der PKV häufig zwischen 250€ und 350€ pro Monat.

Durch die Kombination aus dem 50-prozentigen Zuschuss durch den Dienstherrn im Rahmen der Beihilfe sowie die vergünstigten Sondertarife ist die private Krankenversicherung in vielen Fällen also nicht nur die bessere, sondern auch die kostengünstigere Option für Referendare im Bereich Lehramt.

Expertentipp:

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, in der deine Familienmitglieder in der Regel kostenlos mitversichert sind, ist dies in einer privaten Krankenversicherung meist nicht vorgesehen. In der PKV musst du für jedes Familienmitglied eigene Beiträge zahlen, wobei für Referendare oft vergünstigte Konditionen gelten. Informiere dich, falls du deine Angehörigen in einer privaten Krankenversicherung als Referendar im Lehramt mitversichern möchtest, bei der jeweiligen Versicherung über die vorteilhaftesten Konditionen.

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Lehrer Krankenversicherung – das ändert sich nach dem Referendariat

Die Entscheidung über deine Krankenversicherung nach Beendigung des Referendariats ist eng mit deiner beruflichen Zukunft verbunden. Wenn du nach dem Referendariat eine Verbeamtung erlangst, bietet dir die private Krankenversicherung (PKV) weiterhin umfassenden Schutz, wobei ein Teil deiner Versicherungskosten von deinem Dienstherrn übernommen wird.

Diese fortgesetzte finanzielle Unterstützung durch den Dienstherrn macht die PKV für viele frisch gebackene Beamte attraktiv. In diesem Fall ändert sich durch den beruflichen Aufstieg kaum etwas an deiner Versicherungssituation. Doch nicht immer führt der Abschluss des Referendariats unmittelbar in ein Beamtenverhältnis.

Solltest du hingegen einen Weg außerhalb des Beamtenstatus einschlagen und in ein Angestelltenverhältnis wechseln, wird deine Krankenversicherungssituation komplexer. Hier musst du eventuell in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übergehen, insbesondere wenn dein Einkommen die festgelegte Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

Diese Grenze ist entscheidend dafür, ob du in der PKV bleiben kannst oder zur GKV wechseln musst. In jedem Fall solltest du dich rechtzeitig über die jeweiligen Bedingungen und Möglichkeiten informieren, um nach dem Referendariat nahtlos und optimal abgesichert zu sein. Da in diesem Falle auch die Beihilfe wegfällt, kann der Wechsel in die GKV auch finanziell attraktiver sein.

Fazit

Für angehende Lehrkräfte, die ihr Referendariat antreten, ist der Abschluss einer Krankenversicherung unerlässlich. Als Referendar hast du dabei die Möglichkeit, dich entweder gesetzlich oder privat zu versichern. Während deiner Zeit als Referendar wirst du automatisch als Beamter auf Widerruf eingestuft, was dir spezielle Vorteile in der privaten Krankenversicherung (PKV) bietet.

Besonders hervorzuheben ist, dass dein Dienstherr die Hälfte deiner Versicherungskosten in der PKV trägt. Diese finanzielle Unterstützung, auch Beihilfe genannt, macht die PKV für viele Referendare attraktiv, zumal sie im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung oft umfassendere Leistungen bietet.

Zudem existieren in der PKV spezielle Tarife, die spezifisch auf die Bedürfnisse von Referendaren zugeschnitten sind. Insgesamt bietet die PKV für Lehramtsanwärter im Referendariat zahlreiche Vorteile und ist in jedem Fall eine Überlegung wert. Es lohnt sich besonders, verschiedene Tarife von PKV-Anbietern zu vergleichen.

FAQ – häufig gestellte Fragen zur Referendariat Lehramt Krankenversicherung

Habe ich im Referendariat im Lehramt die Wahl zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung?

Ja, als Lehramtsreferendar hast du das Recht, zwischen der gesetzlichen (GKV) und privaten Krankenversicherung (PKV) zu wählen. Da du während des Vorbereitungsdienstes den Status eines Beamten auf Widerruf inne hast, stehen dir beide Optionen offen und du kannst die für dich passendste auswählen.

Bietet die private Krankenversicherung im Lehramtsreferendariat besondere Vorteile?

Die private Krankenversicherung bietet in der Regel nicht nur umfassendere Leistungen als die gesetzliche, sondern es gibt auch spezielle Sondertarife für Referendare. Diese Tarife sind oft auf die Bedürfnisse und finanziellen Gegebenheiten von Lehramtsreferendaren zugeschnitten und können dadurch besonders attraktiv sein. Auch die Beihilfe, welche gleichbedeutend mit der Übernahme von etwa der Hälfte der Versicherungskosten durch den Dienstherrn ist, ist ein starkes Argument für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung im Lehramtsreferendariat.

Übernimmt mein Dienstherr einen Teil meiner Krankenversicherungskosten im Referendariat?

Wenn du dich als Lehramtsreferendar für die private Krankenversicherung entscheidest, übernimmt dein Dienstherr etwa 50 Prozent der Kosten. Diese Regelung gilt im Rahmen der Beihilfe und stellt einen wesentlichen finanziellen Vorteil der PKV gegenüber der GKV dar. Dies bedeutet, dass du als Referendar finanziell entlastet wirst, was besonders hilfreich sein kann, da du in dieser Phase deiner Karriere in der Regel noch nicht das volle Gehalt eines ausgebildeten Lehrers beziehst.

Was passiert mit meiner Krankenversicherung nach dem Referendariat?

Nach Abschluss deines Referendariats hängt deine Krankenversicherung von deiner beruflichen Weiterentwicklung ab. Solltest du verbeamtet werden, beispielsweise als Lehrer, kannst du in der PKV bleiben, wobei der Dienstherr weiterhin einen Teil der Beiträge übernimmt. Trittst du jedoch ein Angestelltenverhältnis an, kann es sein, dass du in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln musst, abhängig von deinem Einkommen und den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere wenn dein Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt.

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