Die richtige Unfallversicherung bei der Bundeswehr

Als Soldat der Bundeswehr solltest du mit dem Gedanken spielen, dir eine Unfallversicherung zuzulegen. Die Unfallversicherung schützt dich vor den Folgen einer möglichen Invalidität aufgrund eines Unfalls im Dienst oder in der Freizeit. Allerdings muss die Versicherung dir kein Geld zahlen, wenn du im Kampfeinsatz verletzt wirst. Warum du als Soldat der Bundeswehr trotzdem eine Unfallversicherung gebrauchen kannst, möchten dir unsere Experten von Blaulichtversichert gerne erklären.

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Gegen Invalidität gerüstet

Die Unfallversicherung greift, wenn du aufgrund eines Unfalls von einer Invalidität betroffen wirst. Mit Invalidität ist gemeint, dass du aufgrund eines Unfalls während deines Dienstes bei der Bundeswehr oder im privaten Bereich von einer körperlichen oder geistigen Einschränkung deiner Leistungsfähigkeit dauerhaft betroffen bist. Sie wird in mehreren Stufen angegeben, deren Einordnung von der Schwere der Schädigung abhängt.

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Freizeitgestaltung mit im Paket

Mithilfe der Unfallversicherung wird nicht nur deine Arbeit bei der Bundeswehr abgedeckt, sondern auch deine Freizeitgestaltung ist darin mit aufgenommen. Wirst du von einem Unfall getroffen, so erhältst du von der Unfallversicherung eine zuvor festgelegte, einmalige Summe oder eine kontinuierliche Invalidenrente. Die Versicherungssumme oder Rente deiner Unfallversicherung richtet sich nach der Höhe deines Invaliditätsgrades, welcher von einem neutralen Arzt bestimmt wird.

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Unfallversicherung zahlt nicht bei Kriegseinsatz

Aber wenn die Versicherungsgesellschaft bei einer Verletzung im Kampfeinsatz nicht zahlen muss, was kannst du dann als Soldat der Bundeswehr im Kriegsfall überhaupt mit einer Unfallversicherung anfangen? Die Bundeswehr ist doch dafür da, die Bundesrepublik zu verteidigen und in Kriegsgebiete einzugreifen. Hast du eine Unfallversicherung abgeschlossen und wirst bei einem Unglück während des Dienstes im Kriegsgebiet verletzt, so greift die Ausfallbürgschaft des Bundes.

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Ausfallbürgschaft des Bundes springt ein

Die Ausfallbürgschaft des Bundes haftet dann, wenn dir aufgrund deines Einsatzes für die Bundeswehr ein Schaden entsteht. Du hast zwar eine Unfallversicherung, die jetzt aber nicht mehr zahlen muss, da dein Schaden in einem Kriegsgebiet entstanden ist? Kein Problem, jetzt muss der Bund mit den Finanzmitteln einspringen, denn er schuldet dir ja das Geld. Aufgrund deines Einsatzes für die Bundeswehr ist dir ja die Diskrepanz mit deiner Unfallversicherung überhaupt erst entstanden.

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Ohne Unfallversicherung keine Ausfallbürgschaft!

Aber Vorsicht: Hast du keine Unfallversicherung im Vorfeld abgeschlossen, hast du auch keine Ausfälle. Der Bund ist nicht dazu verpflichtet, mit der Ausfallbürgschaft einzugreifen. Ohne vorherige Unfallversicherung hast du also keine Entschädigungsansprüche an den Bund! Ein Grund mehr, dass du dich als Soldat der Bundeswehr zeitnah mit einer guten Unfallversicherung auseinandersetzen solltest.

Besser Einmalzahlung statt Rente

Wie sieht jetzt aber eine gute Unfallversicherung aus? Eine gute Unfallversicherung beinhaltet neben der Rente vor allem eine Einmalzahlung zu Beginn der Versicherungsleistung. Sollte bereits eine Dienstunfähigkeitsversicherung bestehen, kann eine Unfallrente vielleicht sogar ganz unnötig werden.

“Luftfahrtrisiko” und co im Kleingedruckten

Du solltest vor Vertragsschluss je nach deiner Rolle bei der Bundeswehr auch auf weitere Klauseln achten. Viele Unfallversicherungen beinhalten etwa das „Luftfahrtrisiko“. Bist du bei der Bundeswehr etwa in der Luftwaffe tätig und erleidest dort einen Unfall, so muss auch hier die Versicherung nicht zahlen. Und jedes Mal, wenn deine Unfallversicherung nicht zahlen muss, ist auch der Bund mit seiner Ausfallbürgschaft nicht in der Pflicht.

Soldaten auf Zeit der Bundeswehr besser unfallversichert

Für Soldaten auf Zeit spielt die Unfallversicherung eine ganz besonders wichtige Rolle. Sie müssen fünf Jahre ihren Dienst geleistet haben, bevor sie überhaupt erst Ansprüche auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente haben. Die Unfallversicherung ist daher eine gute Möglichkeit, im Ernstfall die Einkommensverluste auszugleichen.

Bei der Bundeswehr doch lieber die Dienstunfähigkeitsversicherung?

Die richtige Unfallversicherung muss für einen Soldaten der Bundeswehr nicht teuer sein. Unter Umständen überschneiden sich sogar schon gewisse Punkte mit der Dienstunfähigkeitsversicherung. Die Dienstunfähigkeitsversicherung beinhaltet mehr Leistungen als die Unfallversicherung, liegt aber preislich deutlich darüber. Am besten wäre eine Kombination aus beiden Versicherungsleistungen. Damit du unter allen Angeboten die richtige Wahl triffst, steht dir unser Expertenteam von Blaulichtversichert in einem unverbindlichen Beratungsgespräch gerne zur Seite.

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