Rettungssanitäter (RettSan)

Wer im Rettungswagen mitfährt, Patienten betreut und den Notfallsanitäter unterstützt, arbeitet häufig als Rettungssanitäter. Die Qualifikation umfasst rund 520 Stunden Ausbildung und steht unterhalb des dreijährig ausgebildeten Notfallsanitäters, aber oberhalb des Rettungshelfers.

Der Rettungssanitäter (RettSan) ist eine staatlich anerkannte Qualifikation für den Einsatz im Krankentransport und in der Notfallrettung. Sie ist bundeseinheitlich nicht gesetzlich geregelt wie der Notfallsanitäter, sondern beruht auf Ländervorgaben und Empfehlungen, weshalb Stundenumfang und Prüfung je nach Bundesland leicht abweichen.

So funktioniert es

  • Ausbildungsumfang: etwa 520 Stunden, aufgeteilt in Theorie, Klinikpraktikum und Lehrrettungswache.
  • Einsatzfeld: Krankentransport sowie Mitwirkung in der Notfallrettung, oft als zweite Kraft neben dem Notfallsanitäter.
  • Abgrenzung: unterhalb des Notfallsanitäters nach NotSanG, der eine dreijährige Ausbildung und erweiterte Kompetenzen besitzt.

Rettungssanitäter (RettSan) im Blaulicht-Kontext

Schichtdienst, schweres Heben und psychisch belastende Einsätze prägen den Berufsalltag. Rückenleiden und psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Gründen, warum Einsatzkräfte im Rettungsdienst ihren Beruf vorzeitig aufgeben müssen.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sichert dieses Risiko ab, wenn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht ausreicht. Entscheidend ist, dass die Tätigkeit korrekt in der Risikoklasse-Einstufung abgebildet wird, denn als RettSan kann diese anders ausfallen als bei reinem Bürodienst. Als auf Einsatzkräfte spezialisierter Makler kennt Blaulichtversichert die Berufsbilder im Rettungsdienst und ordnet die Tätigkeit passend ein.

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Quellen

ZuM GLOSSAR