Krankenzusatzversicherung

Manchmal reicht der Basisschutz nicht aus: Ein Zahnersatz steht an, ein Einbettzimmer im Krankenhaus wäre angenehm, oder eine Sehhilfe wird teuer. Genau hier setzt die Krankenzusatzversicherung an.

Eine Krankenzusatzversicherung ergänzt eine bestehende Absicherung, also die gesetzliche Krankenversicherung oder die beihilfekonforme Restkostenabsicherung, um Leistungen, die der Grundschutz nicht oder nur teilweise abdeckt. Üblich sind Bausteine für Zahnersatz, stationäre Wahlleistungen, ambulante Zusatzleistungen oder Schutz auf Auslandsreisen. Du wählst gezielt die Bereiche, in denen dir der vorhandene Schutz zu knapp ist.

Wovon sich der Begriff abgrenzt

Die Krankenzusatzversicherung ist keine vollwertige Krankenversicherung. Während eine private Krankenvollversicherung den kompletten Versicherungsschutz trägt, ergänzt der Zusatztarif nur einzelne Bereiche und setzt einen bestehenden Grundschutz voraus. Verwechseln solltest du sie auch nicht mit der Beihilfeergänzungsversicherung, die speziell die Lücken zwischen Beihilfe und tariflicher Erstattung abdeckt. Ein Krankentagegeld wiederum sichert Einkommen ab und gehört nicht zu den klassischen Komfort- oder Sachleistungen einer Zusatzversicherung.

Krankenzusatzversicherung im Blaulicht-Kontext

Für Einsatzkräfte hängt der sinnvolle Zuschnitt stark vom Status ab. Beamtinnen und Beamte mit Beihilfe haben andere Lücken als gesetzlich versicherte Angestellte im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr. Wer früh in körperlich fordernden Diensten steht, profitiert oft von einem guten Zahn- und Klinikbaustein, solange der Gesundheitszustand günstige Bedingungen erlaubt. Als spezialisierter Makler ordnet Blaulichtversichert den Bedarf entlang deiner Dienstform ein und prüft, ob ein Zusatztarif oder ein anderer Baustein wie Krankentagegeld die bessere Wahl ist.

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Quellen

ZuM GLOSSAR