Höhenrettung

Ein Mensch hängt am Baukran, ein Arbeiter ist im Schacht verunglückt, ein Bergsteiger steckt in der Felswand fest. In solchen Lagen rückt die Höhenrettung aus, eine Spezialeinheit der Feuerwehr, die Personen mit Seiltechnik aus Höhen oder Tiefen befreit, an die der reguläre Löschzug nicht herankommt.

Höhenrettungsgruppen arbeiten mit Seilen, Abseilgeräten, Tragen und Sicherungssystemen. Die Mitglieder durchlaufen eine umfangreiche Zusatzausbildung und müssen körperlich wie mental hohen Anforderungen genügen, weil sie ihr eigenes Leben am Seil sichern.

Wovon sich der Begriff abgrenzt

Höhenrettung ist nicht dasselbe wie der Einsatz einer Drehleiter. Die Drehleiter erreicht Fenster und Dächer über eine starre Konstruktion, ist aber an Standfläche, Reichweite und Tragkraft gebunden. Die Höhenrettung beginnt dort, wo Fahrzeuge nicht hinkommen, etwa in Windkraftanlagen, an Brückenpfeilern oder in engen Schächten. Sie ergänzt also die klassische Technik, statt sie zu ersetzen.

Was das in der Praxis bedeutet

Wer in der Höhenrettung dient, trägt ein erhöhtes Risiko für Absturz und Folgeverletzungen. Genau dieses Einsatzprofil entscheidet darüber, ob eine Versicherung dich ohne Aufschlag aufnimmt oder mit Fragen reagiert. Eine gute Absicherung berücksichtigt, dass Tätigkeiten wie Höhenrettung oder die Funktion als Atemschutzgeräteträger besondere Belastungen mit sich bringen. Als spezialisierter Makler kennt Blaulichtversichert diese Profile und vergleicht Tarife, die Einsatzkräften nicht von vornherein erhöhte Beiträge berechnen.

Verwandte Begriffe

Mehr zum Thema

Quellen

ZuM GLOSSAR