Besoldungsgruppe

Eine Besoldungsgruppe ist die Einordnung eines Beamtenamts in das gesetzlich geregelte Gehaltssystem des öffentlichen Dienstes, die das Grundgehalt für dieses Amt festlegt.

Sie bildet die Basis deiner Besoldung und prägt damit auch, wie viel später als Versorgung zur Verfügung steht.

Wovon sich die Besoldungsgruppe abgrenzt

Die Besoldungsgruppe wird häufig mit der Erfahrungsstufe verwechselt, ist aber etwas anderes. Die Gruppe selbst beschreibt das Amt, etwa A 9 im mittleren oder A 13 im höheren Dienst. Innerhalb einer Gruppe steigt das Gehalt zusätzlich über Erfahrungsstufen, die sich nach Dienstzeit richten. Zu trennen ist die Besoldungsgruppe außerdem von Zulagen und vom Familienzuschlag, der an deine persönliche Lebenssituation anknüpft und nicht am Amt. Auch eine Polizei- oder Wechselschichtzulage kommt obendrauf, verändert aber die Eingruppierung nicht.

Besoldungsgruppe im Blaulicht-Kontext

Für die Vorsorgeplanung ist die Besoldungsgruppe ein zentraler Anker, weil sich aus ihr und der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit das spätere Ruhegehalt ableitet. Bei Blaulichtversichert nutzen wir die aktuelle Besoldungsgruppe als Ausgangswert, um die Versorgungslücke realistisch zu rechnen und passende Bausteine für Polizei- und Feuerwehrbeamte auszuwählen. Steigst du im Amt auf, ändert sich die Gruppe und damit auch das Niveau, das du im Alter oder bei Dienstunfähigkeit absichern solltest.

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Quellen

ZuM GLOSSAR