Paare mit unterschiedlichem Status – z. B. Beamter (Polizei/Feuerwehr) und Angestellte/r (Rettung/Pflege) – haben unterschiedliche Versorgung und Rente. Eine gemeinsame Strategie hilft, Lücken und Hinterbliebene richtig abzudecken. Dieser Artikel gibt Orientierung.
Ruhestandsplanung mit Partner – gemeinsame Strategie
Das Wichtigste in Kürze
• Beide Seiten ermitteln : Versorgung (Beamter) und gesetzliche Rente + Zusatzversorgung (Angestellter) konkret berechnen – gemeinsames Ziel-Netto (Haushalt) festlegen. Lücke = Ziel minus Summe beider Versorgungen/Renten. Getrennt oder gemeinsam schließen (je nach Verträgen und Steuer).
• DU/BU : Jeder braucht eigene DU bzw. BU – existenzielle Absicherung ist individuell. Risikoleben für Hinterbliebene (Partner, Kinder) – Summe am gemeinsamen Bedarf ausrichten.
• Hinterbliebene : Bei Tod eines Partners: Witwen-/Waisenversorgung (Beamter) bzw. Hinterbliebenenrente (Angestellter). Risikoleben ergänzt. Testament und Begünstigte (Risikoleben, Verträge) gemeinsam prüfen.
• Praxishinweis : Gemeinsame Liste: Versorgung/Rente beide, Lücke Haushalt, DU/BU beide, Risikoleben, Testament – einmal jährlich oder bei Statusänderung durchgehen.
Fazit
Mit Partner planen: Beide Versorgung/Rente ermitteln, gemeinsames Ziel und Lücke. DU/BU je eigen, Risikoleben und Testament gemeinsam abstimmen. Weitere Fachartikel: Blaulichtversichert Blog.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und – am Ende – zu unserem Beratungsangebot für Einsatzkräfte.