Ab 50 rückt der Ruhestand näher – für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst der richtige Zeitpunkt, Versorgung, Lücke und private Vorsorge auf den Prüfstand zu stellen. Diese Checkliste hilft, nichts zu vergessen.
Ruhestandsplanung ab 50 – Checkliste
Das Wichtigste in Kürze
• Versorgung konkret ermitteln : Ruhegehalt (bei Altersruhestand) bei Personalstelle oder Versorgungsrechner berechnen – Dienstzeiten, Besoldung, Regelaltersgrenze prüfen. Lücke (Ziel-Netto minus Ruhegehalt) neu kalkulieren und private Altersvorsorge anpassen.
• DU-Vertrag prüfen : Endalter der DU (z. B. 67) passt zum geplanten Ruhestand. Nachversicherung bei letzter Beförderung genutzt? Beitrag und Rente ins Budget einplanen bis zum Endalter.
• Altersvorsorge : Rürup, Kapitalanlage (ETF/Fonds) oder Immobilie – Lücke schließen, nicht doppelt fördern (Riester/Beamte prüfen). Steuern im Ruhestand einkalkulieren.
• Gesundheit und Pflege : Beihilfe/PKV im Alter – Kosten steigen oft. Pflegezusatz und Eigenvorsorge für Pflegefall prüfen. Heilfürsorge-Option bei Feuerwehr/Polizei im Blick.
• Hinterbliebene und Erbe : Risikoleben-Summe und Laufzeit anpassen (Kinder volljährig?). Testament und Versorgungsausgleich bei Scheidung bedenken. Witwen-/Waisenversorgung kennen.
Checkliste (Auszug)
• [ ] Versorgung (Ruhegehalt) ermittelt, Lücke berechnet
• [ ] DU-Endalter und Nachversicherung geprüft
• [ ] Private Altersvorsorge zur Lücke passend
• [ ] Gesundheitskosten (Beihilfe/PKV) und Pflege eingeplant
• [ ] Risikoleben/Testament/Hinterbliebene aktualisiert
Fazit
Ab 50: Versorgung und Lücke prüfen, DU und Altersvorsorge anpassen, Gesundheit/Pflege und Hinterbliebene einplanen. Checkliste abhaken. Weitere Fachartikel: Blaulichtversichert Blog.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und – am Ende – zu unserem Beratungsangebot für Einsatzkräfte.