Im Todesfall erhalten Hinterbliebene (Ehepartner, Kinder) Witwen- bzw. Waisenversorgung – bei Beamten aus der Versorgung, bei Angestellten aus gesetzlicher Rente und ggf. Zusatzversorgung. Was Einsatzkräfte und Familien konkret erwarten können, erklärt dieser Artikel.
Hinterbliebenenversorgung für Einsatzkräfte
Das Wichtigste in Kürze
• Beamte – Witwen-/Waisenversorgung : Ehepartner und Kinder haben Anspruch auf Witwen-/Waisenrente aus der beamtenrechtlichen Versorgung. Höhe abhängig von Dienstzeiten, Besoldung und Familienstand (z. B. 55–60 % des Ruhegehalts für Witwen, Waisenanteile). Befristung (z. B. Waisen bis 27 bei Ausbildung) und Höchstgrenzen im BeamtVG/Landesrecht. Personalstelle oder Versorgungsträger informieren.
• Angestellte : Witwen-/Waisenrente aus gesetzlicher Rentenversicherung und ggf. Zusatzversorgung (z. B. VBL). Höhe oft niedriger als bei Beamten – Risikoleben zur Absicherung der Familie wichtig.
• Risikoleben : Private Risikolebensversicherung zahlt Kapital bei Tod – ergänzt die Versorgung (Kredit tilgen, Lebensunterhalt, Ausbildung). Versicherungssumme = Restkredit + Bedarf für X Jahre minus erwartete Witwen-/Waisenversorgung.
• Praxishinweis : Höhe der Hinterbliebenenversorgung konkret ermitteln – dann Lücke für Risikoleben berechnen und Verträge (Begünstigte) aktuell halten.
Fazit
Hinterbliebenenversorgung: Beamte = Witwen-/Waisenrente aus Versorgung; Angestellte = gesetzliche Rente + Zusatzversorgung. Risikoleben schließt Lücke. Höhe ermitteln, Begünstigte prüfen. Weitere Fachartikel: Blaulichtversichert Blog.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und – am Ende – zu unserem Beratungsangebot für Einsatzkräfte.