Zwei Berufsfeuerwehrleute, gleicher Dienst, unterschiedliche Krankenversorgung: Der eine bekommt freie Heilfürsorge, der andere muss sich über Beihilfe und private Krankenversicherung absichern. Der Unterschied liegt nicht am Können, sondern am Bundesland.
Heilfürsorge-Bundesländer für Feuerwehrleute im Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
• Ob Berufsfeuerwehrleute Heilfürsorge erhalten, regelt jedes Bundesland selbst.
• Mit Heilfürsorge ist die Krankenversorgung im aktiven Dienst weitgehend kostenfrei.
• Ohne Heilfürsorge gilt die Beihilfe, die nur einen Teil der Kosten deckt.
• Den Rest übernimmt ein privater Restkostentarif.
Warum die Regelung uneinheitlich ist
Das Dienstrecht der Feuerwehr liegt überwiegend bei den Ländern, und entsprechend unterschiedlich fällt die Heilfürsorge aus. Einige Länder gewähren ihren Berufsfeuerwehrleuten im aktiven Dienst freie Heilfürsorge, andere stellen sie mit den übrigen Beamten gleich und gewähren nur Beihilfe. Im Ruhestand wechseln in der Regel auch die Heilfürsorge-Berechtigten in die Beihilfe. Maßgeblich ist immer die konkrete Landesregelung, die sich zudem ändern kann.
Was das für deine Absicherung heißt
Wer Heilfürsorge hat, braucht im aktiven Dienst keinen vollen Krankenversicherungsschutz, sollte aber den Übergang in den Ruhestand vorbereiten. Wer nur Beihilfe erhält, benötigt von Anfang an einen passenden Restkostentarif. In beiden Fällen lohnt eine Anwartschaft, die den Zugang zur privaten Krankenversicherung sichert. Bei Blaulichtversichert klären wir zuerst die Landesregelung und planen die Krankenversicherung passend dazu.
Fazit
Heilfürsorge oder Beihilfe entscheidet das Bundesland, nicht die Bundesidee einer einheitlichen Feuerwehr. Wer seine Regelung kennt, plant die Krankenversicherung richtig. Den vollständigen Überblick gibt der Feuerwehr-Leitfaden.