Sie tragen dieselbe Uniform und stehen im selben Einsatz, doch ihre Absicherung könnte unterschiedlicher kaum sein. Wer bei der Feuerwehr ist, sollte zuerst wissen, ob er ehrenamtlich oder hauptberuflich dient, denn daran hängt alles Weitere.
Freiwillige vs. Berufsfeuerwehr: unterschiedlicher Schutz
Die Freiwillige Feuerwehr: Schutz für den Hauptberuf
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind während des Einsatzes über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Diese Deckung endet aber am Hauptberuf. Der zivile Job, aus dem das eigentliche Einkommen stammt, ist über den Feuerwehrdienst nicht geschützt. Fällt ein ehrenamtlicher Florianijünger im Zivilberuf aus, hilft nur eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Risiko aus dem Feuerwehrdienst sollte dabei nicht zu einem Ausschluss führen, was ein spezialisierter Vergleich sicherstellt.
Die Berufsfeuerwehr: DU mit echter Klausel
Angehörige der Berufsfeuerwehr sind in der Regel verbeamtet. Für sie zählt nicht die klassische BU, sondern die Dienstunfähigkeitsabsicherung. Maßgeblich ist die echte DU-Klausel, die leistet, sobald der Dienstherr die Dienstunfähigkeit verfügt. Ein Tarif ohne diese Bindung kann trotz Zurruhesetzung die Zahlung verweigern.
Worauf beide achten sollten
Bei Blaulichtversichert trennen wir im ersten Schritt genau diese beiden Wege. Ehrenamtliche sichern den Zivilberuf ab, Beamte den Dienst. Erst danach geht es um Tarifdetails, Zusatzbausteine und den fairen Beitrag.
Fazit
Der Status entscheidet, nicht die Wache. Wer FF und BF nicht verwechselt, schützt das Richtige. Den vollständigen Überblick gibt der Feuerwehr-Leitfaden.