DU Checkliste für THW: Überblick für Einsatzkräfte

9.03.2026 |Allgemein

Helferinnen und Helfer im THW (Technisches Hilfswerk) sind oft ehrenamtlich oder in Sonderverträgen tätig; viele haben einen Hauptberuf und nutzen die DU zur Absicherung ihres Haupteinkommens. Eine Checkliste zur Dienstunfähigkeitsversicherung hilft, die richtigen Punkte zu prüfen – besonders, weil THW-Kräfte teils anders eingestuft werden als Polizei oder Feuerwehr.

Das Wichtigste in Kürze

DU-Checkliste THW : Klären Sie, ob die DU auf Ihren Hauptberuf oder auf die THW-Tätigkeit abstellt; in der Regel sichert die DU das Einkommen aus der Hauptbeschäftigung ab.

Verweisung : Verzicht auf abstrakte Verweisung empfohlen, damit Sie nicht auf theoretisch mögliche andere Tätigkeiten verwiesen werden.

Absicherungshöhe : Orientierung am monatlichen Nettoeinkommen aus dem Hauptberuf; THW-Zulagen oder -Aufwandsentschädigungen sind oft nicht versicherbar oder separat zu betrachten.

Beamte im THW : Wenn Sie als Beamte beim THW tätig sind, gelten die gleichen Grundsätze wie für andere Beamte (Versorgung bei Dienstunfähigkeit prüfen).

Warum eine DU-Checkliste für THW-Kräfte sinnvoll ist

THW-Einsatzkräfte können in Katastrophenlagen körperlich und psychisch stark gefordert sein. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung (oder für Angestellte eine Berufsunfähigkeitsversicherung) sichert in erster Linie das berufliche Einkommen ab. Die Checkliste sollte prüfen: Ist der versicherte Beruf korrekt angegeben (Hauptberuf)? Sind Verweisungsregelungen und Berufsdefinition transparent? Bei freiwilligen Helfern mit Hauptjob steht die Absicherung des Hauptberufs im Vordergrund; die DU-Checkliste THW hilft, keine Doppelungen zu haben und die richtige Höhe zu wählen. THW-Aufwandsentschädigungen oder Zulagen sind oft gering (z. B. 10–30 € pro Einsatz) und ersetzen kein Arbeitseinkommen – die DU sollte das Haupteinkommen (z. B. aus Angestelltentätigkeit oder Selbstständigkeit) absichern. Ein Verzicht auf abstrakte Verweisung ist auch für THW-Helfer sinnvoll, damit Sie nicht auf theoretisch mögliche andere Tätigkeiten verwiesen werden.

Konkret lohnt ein Vergleich mehrerer Tarife: Leistungskatalog, Beitrag bei gleicher Rente (z. B. 1.000 bis 1.500 €/Monat) und Karenzzeiten (oft 6 oder 12 Monate) prüfen. Dokumentieren Sie Ihre Angaben zum Tätigkeitsbild und zu Vorerkrankungen, um spätere Leistungsstreitigkeiten zu vermeiden. Die Höchstbeträge nach § 10 EStG gelten für Vorsorgeaufwendungen gemeinsam; bei einem Grenzsteuersatz von 30 bis 40 % reduziert sich die Nettobelastung entsprechend. Ein jährlicher Abgleich mit Ihrer Lebenssituation (Gehalt, Familie, Laufbahn) hält die Absicherung passend.

Konkrete Prüfpunkte für THW-Helfer

Dazu gehören: Laufzeit bis zum gewünschten Rentenalter (z. B. 67), Dynamik (Anpassung von Beitrag und Rente, z. B. 2 % jährlich), Progression der Rente und Wartezeiten (oft 6–24 Monate). Ebenso wichtig: Gibt es eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung? Wer als Beamter beim THW tätig ist, sollte zudem die Versorgung bei Dienstunfähigkeit (Ruhegehalt, Mindestversorgung) kennen und die DU als Ergänzung planen. Ein auf Einsatzkräfte spezialisierter Berater kann die Checkliste mit Ihnen durchgehen und Tarife vergleichen. Die Absicherungshöhe orientiert sich am monatlichen Nettoeinkommen aus dem Hauptberuf (Richtwert 60–70 %); bei Gehaltssteigerungen die Rente über die Nachversicherung anheben. Dokumentieren Sie Verträge und vereinbarte Rente, um bei Lebensänderungen (Berufswechsel, Beförderung, Familie) die Checkliste zügig durchgehen zu können.

Fazit

Eine DU-Checkliste für das THW stellt sicher, dass Ihre DU zum Hauptberuf und zu Ihrer Lebenslage passt. Regelmäßige Prüfung und fachkundige Beratung sind sinnvoll. Mehr dazu: Blaulichtversichert Blog.

Quellen

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