Wie viel DU-Rente ist richtig – und was bedeutet das für Beitrag und Gehalt? Dieser Artikel erklärt Faustregeln und genaue Bedarfsberechnung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.
DU-Beitrag und Gehalt – wie viel absichern?
Das Wichtigste in Kürze
• Lücke berechnen : Ziel-Netto bei DU (was Sie monatlich netto brauchen – Existenz + gewohnter Alltag) minus Ruhegehalt bei DU (Versorgung). Die Differenz = Lücke = Zielgröße für die DU-Rente (netto). Ruhegehalt bei Personalstelle oder Versorgungsrechner ermitteln – oft niedriger als erwartet.
• DU-Rente brutto → netto : Die DU-Rente ist steuerpflichtig (Ertragsanteil oder volle Versteuerung je nach Vertrag). Brutto-Rente so wählen, dass Netto die Lücke mindestens schließt. Steuer einkalkulieren.
• Faustregel : Manche rechnen mit 70–80 % des letzten Nettoeinkommens als Ziel – dann Versorgung abziehen, Rest = DU-Rente. Genauer: Lücke in Euro ausrechnen (Ziel-Netto minus Ruhegehalt).
• Beitrag : Höhere Rente = höherer Beitrag. Budget so wählen, dass der Beitrag dauerhaft leistbar ist. Nachversicherung nutzen – anfangs moderate Rente, später bei Beförderung/Gehaltserhöhung erhöhen.
• Praxishinweis : In der Beratungspraxis wird die Lücke konkret berechnet (Ziel-Netto z. B. 2.500 €, Ruhegehalt 1.400 € → Lücke 1.100 €). DU-Rente (netto) mindestens 1.100 €; Brutto und Beitrag daran ausrichten.
Fazit
Wie viel absichern: Lücke = Ziel-Netto minus Ruhegehalt. DU-Rente (netto) ≥ Lücke; Brutto und Steuer beachten. Nachversicherung für spätere Erhöhung. Beitrag ins Budget einplanen. Weitere Fachartikel: Blaulichtversichert Blog.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und – am Ende – zu unserem Beratungsangebot für Einsatzkräfte.