BU Wechsel für Feuerwehr: Kurzüberblick

9.03.2026 |Allgemein

Feuerwehrangehörige – ob Beamte oder Angestellte – sind auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) angewiesen oder nutzen sie zur Ergänzung der Versorgung. Ein BU-Wechsel zu einem anderen Tarif oder Anbieter kann sinnvoll sein: günstigerer Beitrag, bessere Leistungen oder fairere Einstufung des Feuerwehrberufs. Dieser Artikel erklärt BU-Wechsel für die Feuerwehr: wann er sich lohnt, was mit Übertragungswerten und Gesundheitsprüfung passiert und worauf Sie achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

Wechselgründe: Günstigerer Beitrag, bessere Bedingungen (z. B. Verzicht auf abstrakte Verweisung), bessere Anerkennung des Feuerwehrberufs (ggf. Schichtdienst).

Neue Gesundheitsprüfung: Beim Wechsel verlangt der neue Versicherer in der Regel eine erneute Gesundheitsprüfung – neue Vorerkrankungen können zu Zuschlägen oder Ablehnung führen.

Übertragungswert: Altersrückstellungen der alten BU können oft als Übertragungswert übertragen werden – Rückkaufswert bei alter Gesellschaft erfragen.

Praxis-Tipp: Keine Lücke zwischen alter und neuer BU; Kündigung erst, wenn neuer Vertrag wirksam ist; Beratung für Einsatzkräfte nutzen.

Wann ein BU-Wechsel für die Feuerwehr sinnvoll ist

Ein Wechsel lohnt sich, wenn Sie deutlich günstigere Beiträge bei vergleichbarer oder besserer Leistung bekommen, der neue Tarif den Feuerwehrberuf (ggf. mit Schichtdienst) fairer einstuft oder die Leistungsbedingungen (z. B. klarere BU-Definition, keine abstrakte Verweisung) kundenfreundlicher sind. Einige Anbieter haben Erfahrung mit Blaulichtberufen und verlangen keine pauschalen Zuschläge für Feuerwehr – ein Vergleich lohnt sich.

Übertragungswert und Gesundheitsprüfung beim Wechsel

Die alte BU hat in der Regel Altersrückstellungen angespart. Beim Wechsel können diese als Übertragungswert an den neuen Vertrag übertragen werden – viele Versicherer akzeptieren das. Ohne Übertragung geht der Wert verloren. Der neue Anbieter verlangt in der Regel eine neue Gesundheitsprüfung. Wenn Sie seit Abschluss der alten BU gesundheitliche Probleme entwickelt haben, können Zuschläge, Ausschlüsse oder Ablehnung die Folge sein – dann kann der Verbleib beim alten Vertrag sinnvoller sein.

Ablauf: Wechsel sauber umsetzen

Zuerst beim neuen Anbieter ein Angebot mit Gesundheitsfragen einholen und prüfen. Übertragungswert bei der alten Gesellschaft erfragen und mit dem neuen Anbieter klären. Neuen Vertrag abschließen und alten erst nach Wirksamwerden des neuen fristgerecht kündigen – keine Deckungslücke. Kündigungsfristen der alten BU beachten. Eine auf Einsatzkräfte spezialisierte Beratung kann den Wechsel begleiten und Fallstricke vermeiden.

Fazit

Ein BU-Wechsel für die Feuerwehr kann sich lohnen – wenn die Bedingungen und der Beitrag besser sind und die Gesundheitsprüfung positiv ausfällt. Übertragungswerte nutzen und keine Lücke riskieren. Weitere Infos: Blaulichtversichert Blog.

Quellen

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