BU Förderung für THW: Überblick für Einsatzkräfte

9.03.2026 |Allgemein

THW-Angehörige – ob Hauptamt oder mit THW als Zusatzengagement – können ihre Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) in vielen Fällen fördern lassen. Riester, Basisrente (Rürup) oder arbeitgeberseitige Angebote senken die Netto-Kosten. Dieser Artikel erklärt, welche BU-Förderung für THW infrage kommt und worauf Sie achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

BU-Förderung THW : Basisrente/Rürup (steuerliche Absetzbarkeit), Riester (Zulagen) oder Arbeitgeber – je nach Hauptberuf und Status.

Hauptamt : Wie bei anderen Blaulichtberufen Dienstunfähigkeitsklausel (Beamte) bzw. ausreichende Höhe (Angestellte) prüfen.

Tarifqualität : Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherung – auch bei Förderung beibehalten.

Tipp : Förderung nutzen, Absicherungshöhe und Hauptberuf im Blick behalten.

Welche BU-Förderung für THW?

Die BU sichert in der Regel den Hauptberuf. Bei Hauptamt im THW (Beamte oder Angestellte beim THW) gelten dieselben Überlegungen wie bei Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst: Beamte brauchen eine Dienstunfähigkeitsklausel im Tarif, damit bei Verrentung wegen Dienstunfähigkeit die BU leistet – und die BU-Rente sollte die Versorgungslücke zum bisherigen Einkommen schließen (Ruhegehalt oft nur 35–45 % der letzten Besoldung). Angestellte im THW haben oft nur Anspruch auf Erwerbsminderungsrente – eine höhere BU-Rente (z. B. 60–80 % des Nettoeinkommens) ist sinnvoll. Beiträge zu einer BU in der Basisrente können steuerlich geltend gemacht werden; Riester mit BU bringt Zulagen (Grundzulage, ggf. Kinderzulage). Prüfen Sie Arbeitgeber- oder Dienstherrenangebote: Das THW bzw. die zuständige Behörde kann Zuschüsse oder Gruppentarife anbieten – beim Personalrat oder der Personalabteilung nachfragen.

Wer das THW ehrenamtlich ausübt und einen anderen Hauptberuf hat (z. B. Handwerker, Angestellter in der freien Wirtschaft), sichert mit der BU in der Regel den Hauptberuf ab. Die Förderung (Basisrente, Riester, Arbeitgeber des Hauptberufs) bezieht sich auf diesen Hauptberuf. Die THW-Tätigkeit kann in manchen Tarifen als Nebentätigkeit mit abgesichert werden – Deckungsumfang prüfen.

Was Sie konkret prüfen sollten

Wählen Sie einen Tarif mit Verzicht auf abstrakte Verweisung und Nachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung (z. B. bei Beförderung oder Gehaltserhöhung). Bei Beamten muss Dienstunfähigkeit als Leistungsfall anerkannt sein – reine Berufsunfähigkeit reicht sonst oft nicht. Nutzen Sie Förderung, ohne Tarifqualität und ausreichende Höhe zu vernachlässigen: Eine zu niedrige BU-Rente nützt wenig; die Förderung soll die Finanzierbarkeit verbessern. Wenn Sie Hauptamt im THW haben, orientieren Sie die BU-Rente an Ihrem Nettoeinkommen und der erwarteten Versorgungslücke (Beamte) bzw. am Lebensstandard (Angestellte). Eine Beratung für Einsatzkräfte kann THW-spezifische Besonderheiten und passende Tarife einordnen.

Fazit

BU-Förderung für THW kann die Beiträge netto senken und die Absicherung erleichtern – besonders für Hauptamtliche. Basisrente, Riester und Arbeitgeberangebote prüfen; Tarifqualität (Verzicht auf Verweisung, Dienstunfähigkeitsklausel bei Beamten) und passende Höhe im Blick behalten. Mehr: Blaulichtversichert Blog.

Quellen

BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

GKV-Spitzenverband

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