Angestellte im öffentlichen Dienst – z. B. in Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst – können ihre Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) in vielen Fällen fördern lassen. Neben der Riester-Rente und der Betrieblichen Altersvorsorge gibt es Fördermöglichkeiten, die die BU günstiger machen. Dieser Artikel erklärt, welche BU-Förderung für Angestellte infrage kommt und worauf Sie achten sollten.
BU Förderung für Angestellte: Überblick für Einsatzkräfte
Das Wichtigste in Kürze
• BU-Förderung Angestellte : Möglich u. a. über Riester, Rürup (Basisrente) und teils betriebliche Lösungen – je nach Vertragsgestaltung.
• Steuer : Beiträge zu geförderter Basisrente können steuerlich geltend gemacht werden; Leistungen sind später versteuert.
• Arbeitgeber : Manche Dienstherren unterstützen BU oder Zusatzversicherungen – Angebote prüfen.
• Tipp : Förderung nutzen, aber Tarifqualität (z. B. Verzicht auf abstrakte Verweisung) nicht vernachlässigen.
Welche BU-Förderung für Angestellte?
Angestellte haben keinen Beihilfeanspruch wie Beamte, dafür oft Tarifverträge und betriebliche Angebote. Eine BU kann als Rürup/Basisrente abgeschlossen werden – dann sind Beiträge bis zu gesetzlichen Grenzen (Vorsorgeaufwand) steuerlich absetzbar; je nach Steuersatz können Sie 20–40 % der Beiträge netto sparen (Beispiel: 150 € brutto → 30–60 € Ersparnis). Die Leistung wird im Alter versteuert. Alternativ können Riester-Verträge mit BU-Komponente genutzt werden; hier gelten Staatliche Zulage (Grundzulage, ggf. Kinderzulage) und Förderung. Welche Lösung passt, hängt von Einkommen, Alter und Familienstand ab – bei höherem Einkommen bringt Basisrente oft mehr; bei Kindern kann Riester mit Kinderzulage reizvoll sein.
Was Sie konkret prüfen sollten
Prüfen Sie, ob Ihr Arbeitgeber eine Beitragsbeteiligung (z. B. 10–20 €/Monat BU-Zuschuss, oft steuerfrei bis 30 €/Monat) oder Gruppenverträge für BU anbietet. Vergleichen Sie reine BU mit BU in Basisrente: Steuervorteil ja, aber flexiblere Leistungsoptionen (z. B. Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherung) oft nur bei reiner BU in vollem Umfang. Wichtig: Verzicht auf abstrakte Verweisung und Nachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung – das bleibt auch bei Förderung entscheidend; nicht zugunsten von Steuervorteilen opfern.
Fazit
BU-Förderung für Angestellte kann die monatliche Belastung senken und die BU attraktiver machen. Nutzen Sie steuerliche und betriebliche Optionen, ohne die Tarifqualität zu vernachlässigen. Mehr Themen: Blaulichtversichert Blog.
Quellen
• BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
• Unser Angebot – Beratung für Einsatzkräfte