BU Familie für THW: Kurzüberblick

9.03.2026 |Allgemein

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für die Familie ist auch für THW-Helferinnen und -Helfer relevant – vor allem für Hauptamtliche und solche, die mit ihrem Einkommen die Familie versorgen. Bei Ehrenamt steht oft die private Absicherung im Vordergrund; bei Hauptamt im THW gelten ähnliche Überlegungen wie bei anderen Blaulichtberufen. Dieser Artikel gibt einen Überblick zu BU Familie THW – Absicherungshöhe, Tarifwahl und Einordnung in die Gesamtvorsorge.

Das Wichtigste in Kürze

BU Familie THW sichert das Einkommen bei Berufsunfähigkeit – wichtig für Partner und Kinder, besonders bei Hauptamt.

Höhe : Am Nettoeinkommen minus staatlicher Absicherung orientieren; bei Beamten Ruhegehalt berücksichtigen.

Tarif : Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung; bei Familie Optionen für Angehörige prüfen.

Ehrenamt : BU sichert in der Regel den Hauptberuf; THW als Nebenengagement kann in Einzelfällen relevant sein.

Warum BU für THW-Angehörige mit Familie?

Hauptamtliche im THW sind oft in Verwaltung, Technik oder Führung tätig; Ehrenamtliche haben einen anderen Hauptberuf (z. B. Handwerker, Angestellter). Die BU sichert in der Regel den zuletzt ausgeübten Beruf bzw. den Hauptberuf – nicht die THW-Tätigkeit als solche bei Ehrenamt. Fällt das Einkommen aus, fehlt der Familie monatlich Geld – bei 2.200 € Netto aus dem Hauptberuf und nur 900 € Erwerbsminderungsrente fehlen 1.300 €. Ruhegehalt (Beamte) oder Erwerbsminderungsrente (Angestellte) reichen oft nicht. Eine BU zahlt eine vereinbarte Rente bei Berufsunfähigkeit – bei gutem Tarif ohne abstrakte Verweisung. Für Familien: Rente am Familienbedarf (Miete, Kosten, Kinder) minus staatliche Absicherung ausrichten – 70–80 % des Nettos als Richtwert (z. B. 1.550–1.750 € bei 2.200 € Netto).

Praxistipp: Bei THW nur als Ehrenamt: BU-Rente und Beitrag richten sich nach dem Hauptberuf; Nachversicherung bei Gehaltserhöhung oder Wechsel des Hauptberufs nutzen (Frist oft 3–6 Monate).

Absicherungshöhe und Besonderheiten

Orientieren Sie die BU-Rente am Nettoeinkommen (Hauptberuf) minus staatlicher Grundabsicherung – 70–80 % des Nettos als Richtwert. Bei Beamten die Versorgung bei Dienstunfähigkeit einrechnen (oft 70–75 % des Nettos) und die Lücke (20–30 %) mit der BU schließen. Bei Angestellten ist die gesetzliche Erwerbsminderungsrente meist gering – höhere BU-Rente sinnvoll. Prüfen Sie Familienoptionen oder Mitversicherung; bei Heirat/Geburt Nachversicherung (Frist 3–6 Monate) nutzen. DU-Klausel (Beamte im THW), Verzicht auf abstrakte Verweisung und Nachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung sind zentral.

Fazit

BU Familie THW ist für alle, die mit ihrem Einkommen die Familie tragen, ein wichtiger Baustein – ob Hauptamt oder mit THW als Zusatzengagement. Mit passender Höhe und Verzicht auf abstrakte Verweisung schützen Sie sich und Ihre Angehörigen. Mehr: Blaulichtversichert Blog.

Quellen

BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

GKV-Spitzenverband

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