BU Checkliste für THW: Überblick für Einsatzkräfte

9.03.2026 |Allgemein

THW-Angehörige sind oft ehrenamtlich oder in Sonderverträgen tätig; manche arbeiten hauptberuflich im Katastrophenschutz. Eine BU-Checkliste für das THW hilft zu klären, ob und wie Sie sich gegen Berufsunfähigkeit absichern – je nachdem, ob THW Haupt- oder Nebentätigkeit ist.

Das Wichtigste in Kürze

Haupt- vs. Nebentätigkeit: BU sichert in der Regel den Hauptberuf ab – bei THW als Ehrenamt ist der zivilberufliche Hauptberuf versichert; bei Hauptberuf THW (z. B. hauptamtlich) dieser Beruf.

Checkliste: Verzicht auf abstrakte Verweisung, ausreichende Rentenhöhe für Hauptberuf, Nachversicherung, bei Beamten DU-Klausel; Berufsgruppeneinstufung prüfen.

Ehrenamt THW: BU-Vertrag bezieht sich auf Ihren Hauptberuf; THW-Unfall kann über Unfallversicherung abgesichert werden.

Hauptamtlich beim THW: Einstufung und Tarifwahl mit Anbietern klären, die öffentlichen Dienst und Einsatzorganisationen kennen.

BU-Checkliste THW: Was ist zu prüfen?

Zuerst klären: Ist THW Ihre hauptberufliche Tätigkeit oder üben Sie einen anderen Hauptberuf aus (z. B. Handwerker, Angestellter)? Die BU sichert die Fähigkeit ab, Ihren zuletzt ausgeübten Beruf (in der Regel den Hauptberuf) auszuüben. Checkliste: bestehende Absicherung (Rentenhöhe, Endalter), gewünschte BU-Rente für Hauptberuf (70–80 % des Nettos – bei 2.200 € Netto also etwa 1.550–1.750 €), Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherungsgarantie (Frist oft 3–6 Monate), bei Beamten DU-Klausel, Laufzeit bis 67. Wenn Sie beim THW beamtet sind, gelten die gleichen Grundsätze wie für andere Beamte (Ruhegehalt, DU-Klausel). Bei THW nur als Ehrenamt: BU bezieht sich auf den zivilen Hauptberuf; THW-Unfälle ggf. über Unfallversicherung absichern.

Konkret: Ein Elektriker (Hauptberuf, Klasse 3) mit THW-Ehrenamt wird nach Hauptberuf eingestuft – nicht nach THW; die Beitragsberechnung folgt der Berufsklasse des Hauptberufs (für 1.500 € Rente bei 30 Jahren oft 150–200 €/Monat).

Besonderheiten für hauptamtliche THW-Kräfte

Bei hauptberuflicher Tätigkeit beim THW: Berufsbezeichnung und Tätigkeit für den Versicherer klar definieren (z. B. Verwaltung, Technik, Einsatz), Einstufung (oft Klasse 1–2 bei Verwaltung/Technik – Beiträge vergleichbar mit anderen Behörden) prüfen, DU-Klausel bei Verbeamtung. Einsatzrisiken und ggf. Schichtdienst in den Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß angeben – unvollständige Angaben können im Leistungsfall problematisch werden und zu Leistungsverweigerung führen.

Von der Checkliste zur Absicherung

Hauptberuf definieren, Lücke berechnen (Netto minus Ruhegehalt/Erwerbsminderungsrente), drei bis fünf Angebote einholen. Bei THW als Hauptberuf Anbieter wählen, die Erfahrung mit Einsatzorganisationen und Beamtentarifen haben. Beratung nutzen, die Hauptberuf vs. THW-Ehrenamt und die Beitragslogik kennt – so vermeiden Sie Fehleinstufungen.

Fazit

Eine BU-Checkliste für das THW klärt, welcher Beruf abgesichert werden soll und welche Vertragsbausteine nötig sind. Bei Hauptberuf THW sind DU-Klausel und Verzicht auf abstrakte Verweisung zentral. Weitere Themen: Blaulichtversichert Blog.

Quellen

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